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Verletzungspech hält an...

TuS 05 Daun - HSC Schweich

25 : 28 (10 : 15)

Die Verletzungsmisere beim TuS Daun nimmt einfach kein Ende. Dieses Mal erwischte es Jannis Willems, der sich in der 37. Minute die Hand brach, sechs bis acht Wochen ausfallen wird und damit nehmen die Alternativen der Eifelaner weiter ab. Aber auch die Gäste können vom Verletzungspech in dieser Saison ein Lied singen und so entwickelte sich eine Begegnung, nach der die Enttäuschung auf Gastgeberseite deutlich zu spüren war: „Im Angriff sind wir da angekommen wo wir vor Weihnachten mangels der schwachen Trainingsbeteiligung schon einmal waren. Wenig Ballsicherheit, kaum Druck auf die gegnerische Abwehr“, klagte Dauns Trainer Markus Willems.

 

Dabei hatten sich die Eifelaner vor dem Spiel vorgenommen, gegen den ersatzgeschwächten Schweicher Kader das Tempo hochzuhalten. Doch vor dem Spiel mussten auf Gastgeberseite Till Bergheim und Mathis Otto aus Verletzungsgründen passen. Der Einsatz von Routinier Pat Brümmer kam noch zu früh und so wurde Brümmer nur bei den Siebenmetern eingewechselt. Im Mittelblock der Dauner lieferten Julian Keitsch und Lukas Illigen einen guten Part ab. Allerdings bekamen die Eifelaner Julian Mangold auf Schweicher Seite nicht in den Griff, der wesentlichen Anteil daran hatte, dass die Gäste über 2:6 in der 12. Minute bis zur Pause auf 10:15 davonzogen. Bis dahin markierte der Schweicher Rückraumspieler allein acht Treffer für seine Mannschaft. „Wir haben das Spiel schon in der ersten Halbzeit verloren“, klagte Willems, dessen Mannschaft im Angriff glücklos agierte.

 

„Aber es fehlte auch das Quentchen Konzentration im Abschluss und die Tatsache, dass sich keiner im Angriff weh tun wollte. Zu unkonzentriert kamen die Abschlüsse und waren dann sichere Beute von Dirk Schmidt im Schweicher Kasten“, stellte Willems fest.

Zur Pause nahmen sich die Eifelaner vor,  mit mehr Einsatz in die Zweikämpfe zu gehen, setzten das auch in die Tat um und kamen auf 15:16 in der 35. Minute heran. Schweichs Trainer Andreas Rosch nahm die Auszeit! Doch der Ausgleich wollte den Gastgebern nie gelingen. Zu allem Überfluß zog sich Jannis Willems in dieser Phase seine Verletzung zu. Bis 20:21 blieben die Gastgeber am HSC dran, ließen dann aber ihre Möglichkeiten wieder liegen, kassierten nach dem 23:24 bis zur 58. Minute die entscheidenden Treffer zum 23:26!

 

„Es war ein verdienter Schweicher Sieg. Entscheidend waren Wille und Einstellung und die waren beim Gast besser ausgeprägt. Wir müssen jetzt aufpassen, nicht nach unten durchgereicht zu werden“, warnt Willems vor den nächsten Spielen.

 

„Wir haben mit 7 Feldspielern durchspielen müssen und waren außer beim 1:0 der Gastgeber über die gesamte Spielzeit in Führung. Von daher gehe ich von einem verdienten Sieg meiner Mannschaft aus, wenn es auch sehr viel Phasen im Spiel gab, an denen das Spiel zu Gunsten der Gastgeber zu kippen schien. Ich weiß nicht, wie das Spiel ausgegangen, wäre wenn die Gastgeber es irgendwann geschafft hätten den Ausgleich zu erzielen. Chancen hierfür waren genügend vorhanden, allerdings war es in diesen Phasen vor allem unserem Torhüter Dirk Schmidt, der das Torhüterduell an diesem Abend klar für sich entschieden hat, zu verdanken das es nicht soweit kam. Meine Mannschaft hat, vor allem in der Abwehr, eine tolle Einstellung gezeigt und diese beiden Punkte lassen uns beruhigt in die nächsten beiden folgenden Heimspiele gehen. Überragender Spieler an diesem Abend war Patrick Karrenbauer, der über die gesamte Spielzeit in Abwehr und Angriff zu überzeugen wusste“, freute sich HSC Trainer Andreas Rosch.

 

TuS: Lofi und Lindner – Hahn, Tran (4), Wheaton (3), L. Willems (2), M. Otto, J. Willems (4/1), Brümmer (2/2), Präder (5), Illigen (2), Keitsch (2), Keil, Rahn (1)

 

HSC: Schmidt – Müller, Rosch (6/2), Mangold (8), Herz (1), Lieser (2), Nerling (1), Collet (2), Höhn, Karrenbauer (8)

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