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Da war nix zu holen...

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch - TuS 05 Daun

36 : 31 (17 : 17)

„Da war heute nichts für uns zu holen“, fand Dauns Trainer Markus Willems, dessen Team neben den Langzeitverletzten auf Bene Rathay und Thinh-Hoang Tran verzichten musst, zudem gingen Luca Willems und Lukas Illigen grippekrank ins Spiel. „Wir trafen auf einen topfiten Gegner, der uns in puncto Athletik und Fitness klar überlegen waren“, gab Willems zu.

Wie im Hinspiel versuchten die Eifelaner, die Hunsrücker über eine offensive Deckung zu verunsichern. Doch das konnte nicht klappen! Jedes „eins gegen eins Spiel“ verloren die Gäste, doch noch reichte die Kraft bei den Gästen bei den Jannis Willems in der ersten Halbzeit mit sechs Toren auffälligster Spieler war. So blieb die Begegnung bis zur Pause (17:17) offen.

 

„Daun war im ersten Spielabschnitt ein super Gegner, der uns die Grenzen in der Abwehr aufgezeigt hat. Immer wieder spielten die Gäste lange Angriffe, warteten auf unsere Fehler, die sie dann konsequent bestraften. Wie ich bereits im Vorbericht gefordert habe, müssen die Spieler von Beginn an mit dem Kopf dabei sein. Das war heute im ersten Spielabschnitt nicht der Fall. Auch unsere beiden Torhüter haben nichts gehalten“, ärgerte sich Gastgebertrainer Mirza Cehajc, der seine Spieler für ihren Auftritt damit bestrafte, sie in der Halbzeitpause auf dem Feld zu lassen und sie sprinten ließ.

„Die Jungs sollten endlich Feuer fangen und diese Bestrafung hat Wirkung gezeigt“, fand der Gastgebertrainer.

 

„Mit der ersten Hälfte konnte ich zufrieden sein, doch die Spieler wurden von Minute zu Minute müder. Dem war auch die Tatsache geschuldet, dass die Luft in der Halle zum Schneiden war. Dies war dem vorhergehenden Spiel der RPS Liga geschuldet, dass vor über 400 Zuschauern stattfand. Meine Spieler waren zur Pause platt“, erklärte Willems.

Nach dem 20:19 in der 35. Minute zeigte sich mehr und mehr die physische Überlegenheit der Gastgeber, die auch gegen die defensivere Deckung ihre eins gegen eins Situationen nutzten und beim 26:19 in der 40. Minute das Spiel entschieden hatten. „Meine Jungs wollten, konnten aber nicht dagegenhalten. Die Moral hat gestimmt und wir haben nach dem 31:22 Rückstand am Ende Ergebniskosmetik betrieben“, lobte Willems.

 

„Ich habe nach dem klaren Vorsprung einiges ausprobiert und allen Spielern ihre Spielanteile gegeben. Unsere körperliche Überlegenheit hat am Ende gereicht, jetzt konzentrieren wir uns auf die nächsten Spiele“, sagte der HSG Coach.

 

HSG: Everding und Schug – Mulliqi (9), Hölzenbein (2), J. Schneider (1), Klei, Bach (3), Löw (3/1), L. Schneider (6), K. Schell (1), Kiesel, M. Schell (11)

 

TuS: Lofi und Rode - Eich, Hahn (2), L. Willems (4), Otto (2), J. Willems (7/1), Brümmer (6), Wheaton (4/2), Präder (2), Illigen, Keil (1), Rahn (3)

 

 

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